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- Bericht 2007
Dank wie Wunder erscheinender Umstände haben wir es mit Gottes Hilfe geschafft im Jahr 2007 erfolgreich unser Projekt zu starten: Das Zentrum für palliative Betreuung "Hospiz der Göttlichen Barmherzigkeit".
Damit Sie sich mit uns über die Entwicklung unseres Projektes, an welchem Sie in einer besonderen Art und Weise mitgeholfen haben, freuen können, möchten wir Ihnen nun am Anfang des Jahres 2008 einige Informationen zukommen lassen, mit Blick auf die Zeit nach der Einweihung des Hospizes, die am 25. November 2006 stattfand, Aktivitäten und Vorstellungen die wir entfalten konnten. Wir hoffen Ihnen so rückblickend einen Eindruck von dem vermitteln zu können, was wir in der ersten Zeit realisieren konnten.

1. Nach der Auswahl des Personals, die im November vor der Einweihung des Gebäudes stattgefunden hat, wurde das Verfahren zur Einreichung der notwendigen Dokumentation zum Abschluss des Vertrages mit der Kreiskrankenkasse Timis (Casa Judeteana de Asigurari de Sanatate CJAS) begonnen.
Im Monat Januar wurde das ausgewählte Personal eingestellt und es wurde beschlossen, dass das Zentrum für Palliative Betreuung die eigentliche Tätigkeit angefangen vom 1. Februar aus eigenen Mitteln startet, bis zur Unterzeichnung des Vertrags mit CJAS. Die eigenen Mittel stammen aus Spenden. Außerdem wurde die für den Abschluss des Vertrags mit CJAS notwendige Dokumentation ergänzt.
Nach einer Evaluierung durch CJAS Timis wurde der Vertrag unterzeichnet, auf diese Weise wurde das Zentrum für Palliative Betreuung "Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit" als Anbieter von medizinischen Diensten im Beriech der Palliativen Medizin akkreditiert. Aufgrund des Vertragsabschlusses mit der Kreiskrankenkasse wurde beschlossen die Summe von 118 lei/Tag/ versicherte Person zu gewähren.
2. Am 3. Februar fand eine Fortbildung des Personals statt, im Rahmen eines Kurses und eines Workshops für Ärzte und Krankenschwestern zum Thema: "Die Palliative Betreuung und die automatische Impfung", organisiert von dem Verein Palliative Care RO-Association Timisoara, durch : Dr. Oana Ciucure und Dr. Claudia Stefanescu in Zusammenarbeit mit Lisburn Trust Nordirland, durch : Dr. Aine McNeill, As. Med. Maggie Ross und As. Med Tracy Ashfield.
Ebenfalls im Februar dieses Jahres hat noch eine Fortbildung stattgefunden zum Thema der Anwendung der Opiumderivate, dieser Kurs wurde organisiert vom Hospiz " Haus der Hoffnung (Casa Sperantei)" Brasov, in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum der Ärzte. An dieser Veranstaltung im Hospiz Timisoara haben an den Wochenenden 9-10 Februar und 16-17 Februar 20 Ärzte teilgenommen.
Die Tätigkeit des Betreuungszentrums hat am 5. Februar angefangen, als der erste Patient eingewiesen wurde.
Das Zentrum für Palliative Betreuung "Haus der göttlichen Barmherzigkeit" Timisoara ist Mitglied der Nationalen Koalition für Palliative, die im November 2006 in Brasov gegründet wurde. Diese Organisation bietet Rechtsberatung im Bereich der Förderung der Rechte der Patienten in Rumänien im Bereich der Palliativen Pflege und Betreuung. Das erste Treffen fand in Sibiu am 15-16 Februar 2007 statt.
3. Angefangen vom 19. März 2007 hat das Betreuungszentrum vom Typ Hospiz einen 10tägigen Fortbildungskurs zum Thema: "Die Palliative Betreuung des unheilbar Kranken" organisiert. Die Vorträge wurden von Frau Ecaterina Nistor gehalten, akkreditierte Lektorin am Hospiz "Haus der Hoffnung (Casa Sperantei)" Brasov, begutachtet von OAMMR Timis. Es haben 16 Personen teilgenommen: das Pflegepersonal des Hospizzentrums und andere Pflegefachkräfte und Krankenschwestern aus dem Zentrum für häusliche Krankenpflege aus der Föderation Caritas des Bistums Timisoara.
4. Am 14.-15. April anlässlich der Feier göttlichen Barmherzigkeit hat unser Zentrum für Palliative Betreuung den Namenstag gefeiert und dem Namenspatron des Hospizes gewidmet. Das Programm der Feier begann mit einem Wohltätigkeitskonzert zum Zweck der Unterstützung der Kranken, die sich in der Betreuung des Hospizzentrums befinden. Das Gospelkonzert wurde von Dominic Fritz - ein junger Volontär aus Deutschland, in der römisch-katholischen Herz Jesu Kirche am Balcescu Platz organisiert. Am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, den 15. April 2007 ging das Programm mit der heiligen Messe weiter und um 15 Uhr mit der Andacht in der Kapelle des Hospizes. Das Programm der Feier wurde durch einen Besuch des Zentrums beendet, darauf folgte eine Mahlzeit an der die Angestellten, Freunde, Wohltäter, Mitarbeiter und andere eingeladene Gäste teilgenommen haben.
5. Am 27. April fand in Bukarest die nationale Konferenz mit dem Titel "Palliative Pflege - integrierter Teil des öffentlichen Gesundheitssystems" statt. Teilnehmer waren die Behörden, Fachleute aus dem medizinischen Bereich, Nichtregierungsorganisationen, Religiöse Kulte und internationale Organisationen. Ziel war es die rechtlichen Bestimmungen zu verbessern, es wurden sowohl das Palliative Pflegezentrum als auch das Projekt zur Pflege am Wohnsitz im Rahmen der Caritas Föderation Timisoara vorgestellt.
6. Anlässlich des Internationalen Tages der Krankenschwester am 12. Mai haben wir in unserem Betreueungszentrum am 11. Mai 2007 eine Feier organisiert, um die bisherige Arbeit unserer Krankenschwestern in der Palliativen Pflege öffentlich zu würdigen.
7. Aus den Spenden der letzten Monate ist es uns im Laufe des Sommers gelungen, das Dach des Anbaus zu erneueren, wo die Garage, der Abbschiedsraum, in welchem die Verstorbenen aufgebahrt werden, und Lagerräume untergebracht sind. Ausserdem wurde, ebenfalls aus Spenden, das gesamte Zentrum mit Mückengittern und mit Gegenständen und Materialien für den alltäglichen Gebrauch ausgestattet. Für die Ausstattung des Gartens wurden 10 Bänke gespendet, diese werden von den Patienten und den Angehörigen zur Erholung genutzt.
8. Zum Internationalen Hospiztage hat unsere Einrichtung im Zeitraum zwischen dem 7. und 18. Oktober 2007 verschiedene Aktionen organisiert: Präsentationen, einen Freiwilligentag und eine Aktion der christlichen Jugend, um so die palliative Pflege zu unterstützen.
9. In der Zeitspanne 19.-22. Oktober 2007 haben wir an der wissenschaftlichen Veranstaltung "Caritas - Charity und Professionalismus" teilgenommen, im Rahmen dieser Veranstaltung haben wir das Projekt und die Tätigkeit des Hospiz vorgestellt, dieses palliative Betreueungszentrum ist das einzige dieser Art in Rumänien unter der Schirmherrschaft von Caritas.
10. Im Rahnen der VIII. Nationalen Konferenz für Palliation "Klinische Praxis und Entwicklung der Dienstleistungen in der palleativen Betreuung", vom 9.-10. November 2007 in Poiana Brasov haben wir mit zwei Arbeiten unsere eigenen Erfahrungen und Tätigkeiten im Bereich vorgestellt: "Behandlung von Onkologiepatienten mit hemoragischen Beschwerden" und "Klinische Auswirkungen und das therapeutische Management bei Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium."
11. Am 25. November, dem ersten Jahrestag der Einweihung des Hospizes, haben wir während der heiligen Messe, nach welcher zu einem Festessen geladen war, unsere Dankbarkeit für die Unterstützung unseres Projektes ausgedrückt.
12. Am Tag des Heiligen Nikolauses, dem 6.Dezember 2007, konnten sich unsere Patienten über den Besuch eben jener Person freuen, und kleine Geschenke zauberten auf ihre und auf die Gesichter der Angestellten ein Lächeln.
13. Im Verlaufe des Novembers, wie auch noch Anfang Dezember haben organisierte Gruppen von Studenten, die an der hiesigen Universität Soziale Arbeit studieren, unser Hospiz besichtigt und waren erfreut hier ein Praktikum absolvieren zu können.
14. Weihnachten kam im Haus der Göttlichen Barmherzigkeit mit dem 18. Dezember schon etwas früher. Dass die kleinen symbolischen Geschenke von Seiten der Leitung des Hospizes Freude in die Herzen der Patienten brachte, wurde am Licht auf ihren erhellten Gesichtern deutlich. Aber nicht nur den Patienten wurde eine solche Freude zu Teil, auch das gesamte Personal beging später zusammen mit Freiwilligen im Konferenzsaal wie eine Familie eine festliche Weihnachtsfeier. Gleichzeitig erschienen unter dem Weihnachtsbaum Geschenke von Wohltätern, die später geöffnet wurden und allen Freude bereiteten. Während der Weihnachtsfeiertage statteten einige Gruppen von Colindatori (Colinde: traditionelle rumänische Weihnachtslieder) - nicht nur aus Timisioara sondern auch aus Arad - unseren Patienten einen Besuch ab, um die Hoffnung und das Licht der Geburt des Herrn zu verbreiten.
15. Die aktuelle Situation in Bezug auf die Zahl der Personen, die bis jetzt in unser Zentrum mit einer Kapazität von 10 Betten eingewiesen wurden, ist folgende:
- 214 eingewiesene Personen bis zum 31. 12. 2007
- 2627 Tage Krankenhausaufenthalte insgesamt
- 71% der behandelten Fälle sind Patienten aus dem Bereich der Onkologie
- 29% der Fälle leiden unter anderen Krankheiten
- die durchschnittliche Verweildauer betrug 12 Tage
16. Die von der Kreiskrankenkasse (Casa Judeteana de Asigurari de Sanatate) erhaltene Summe ist nicht ausreichend, um die Betriebskosten des Zentrums zu decken, aus diesem Grunde versuchen wir weiterhin unsere Dienste öffentlich zu machen und die Gesellschaft zu sensibilisieren, damit wir langfristig Spender finden, um auch zukünftig eine Palliative Pflege von höchster Qualität bieten zu können. Neben der finanziellen Hilfe konnte unser Zentrum auch durch die Unterstützung von Freiwilligen profitieren. Jeder und jede brachte sich in den unterschiedlichsten Bereichen ein: durch spezialisierte Berufe (Psychologen und Sozialarbeiter), in der spirituellen Betreuung, in der Verwaltung, der Reinigung, der Gartenarbeit, sowie der allgemeinen Unterstützung des Hospizes. Die Freiwilligen haben Zeit und Talent investiert um den Patienten, ihren Angehörigen und dem Personal zu helfen.
17. Während des Jahres 2007 hatten wir mehrere Besuche aus dem Ausland empfangen.
Wir danken dem Herrn für sein Barmherzigkeit, die es ermöglicht hat dieses Projekt zu verwirklichen und die zum guten Gelingen dessen verhilft.
Ihnen danken wir für Ihren guten Willen und Ihr Vertrauen, sowie für Ihre Hilfe, die Sie uns in einer so großzügigen Weise angeboten haben.
Wir werden Sie in unsere Gebete mit einbeziehen, den Herrn bittend, dass er Sie mit Seinem Dank umgeben möge, mit Frieden und Liebe.
12.02.2008 Hospice Timisoara
- Seit dem 01.02.2007 ist das Hospiz in Betrieb
Zur Zeit sind acht Betten belegt, aber leider auch schon vier Patienten verstorben. Das Hospiz wird in der Hauptsache von den Franziskaner Schwestern des Klosters betrieben, unterstützt von acht externen Krankenschwestern und Pflegehilfskräften.

Aufgabe und Ziel des Hospizgedankens ist es, Menschen aller sozialen, ethnischen und religiösen Gruppen auf ihren letzten irdischen Tagen zu begleiten und ihnen ein menschen würdiges Sterben in Frieden zu ermöglichen. Beim Betreten dieses Hauses umfängt auch den Besucher diese friedliche und geradezu andächtige Atmosphäre, die viele der Patienten wohl zum ersten Mal in ihrem Leben erfahren. Die aufopfernde Pflege und fürsorgliche Betreuung der Patienten entspringt einer intensiven christlichen Nächstenliebe, wie sie in dieser Tiefe wohl nur bei Ordensschwestern anzutreffen ist. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass die Schwestern, sie sind hier weiß gekleidet, sowie die Pflegerinnen von einigen Patienten als Engel auf Erden angesehen und genannt werden. Eine schönere Bestätigung für die aufopfernde und mental äußerst anspruchsvolle Tätigkeit im Hospiz ist eigentlich nicht vorstellbar.
Unter der Obhut der umsichtigen Leiterin, Sr. Savia, wird sich der Betrieb nach der Anlaufzeit bald in normalen Bahnen bewegen. Eine echte Herausforderung stellt jedoch die Finanzierung des Projektes dar und es erfordert viel Geduld und Sachverstand , dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Aus diesem Grunde sind Spenden sehr willkommen und werden dankbar entgegengenommen.
Die Kontonummer lautet: 2200715 Sparkasse Fürstenfeldbruck, BLZ 70053070 IBAN: DE1470053070000220715 BIC/SWIFT-CODE: BYLADEM1FFB Verwendungszweck: Zweckgebunden Hospiz Temeswar
Spendenquittungen können ausgestellt werden, sofern Name und Anschrift des Spenders aus dem Kontoauszug ersichtlich sind.
04.03.2007 Nikolaus Laub
- Einweihung - 25.11.2006
Wir sind froh Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir am 25. Nov. 2006 das erste Zentrum für Sterbebegleitung "Hospiz der göttlichen Barmherzigkeit", als ein Resultat des gemeinsamen Projektes der Caritas der Diözese Temeswar und der Franziskanerschwestern, eingeweiht wurde. Das Projekt wird von in Sterbehilfe geschulten Ärzten und der Krebsvereinigung Temesvar unterstützt.
Um europäischen Standard zu erreichen war der Umbau des alten Klosters nötig geworden. Nur dank der göttlichen Gnade und der Hilfe unserer Unterstützer waren wir in der Lage all diese notwendigen Änderungen durchzuführen um so die Genehmigung für das Hospiz vom Bukarester Gesundheitsministerium zu bekommen.
Bei den Einweihungsfestlichkeiten hatten wir das große Vergnügen und Ehre Seine Exzellenz Dr. Claude Perisset, Apostolischer Nuntius von Rumänien und Moldavien, begrüßen zu dürfen. Er hatte die Einladung Seiner Exzellenz Martin Roos, Römisch-Katholischer Bischof von Temeswar, angenommen, die heilige Messe gemeinsam zu feiern. Desweiteren anwesend waren auch seine Exzellenz Joseph Duffy, Bischof von Cloger (Irland), Seine Exzellenz Alexandru Mesian, Griechisch-Katholischer Bischof von Lugosch, Seine Exellenz Paisie Lugojanul, Orthodoxer Bischof von Temeswar, Seine Exzellenz Jan Soth, der Botschafter der Slowakei in Rumänien, Schwester Irenea Hamranova, die Generaloberin der Franziskanerschwestern, sowie Vertreter von caritativen rumänischen und ausländischen Verbänden und Stiftungen.
In seiner auf deutsch und rumänisch gehaltenen Predigt, ging Seine Exzellenz Jean-Claude Perisset besonders auf den Hospizgedanken und die Sterbehilfe ein:
"Dieses Hospiz drückt mehr aus als Dank, mehr als Einfühlungsvermögen; es drückt die Tatsache aus das Jesus sich um die Armen und Kranken gekümmert hat. Dieses ist das Geheimnis von göttlicher Liebe für die Leidenden sowie auch für die Helfenden."
In unseren gemeinsamen Gebeten bitten wir Gott durch seine Gnade, uns und unseren Gönner zu helfen, dieses Projekt weiterzuführen. Es ist uns bewusst dass die Fortführung dieses Projekts nur mit Unterstützung von großzügigen Wohltäter möglich ist.
25.11.2006 Kongregation der Tochter des heiligen Franziskus von Assisi
- Projekt - Gründung eines permanenten Hospiz - 18.02.2004
Der Caritas-Verband der Diözese Temeswar, eine Organisation, die von dem römisch-katholischen Bistum von Temeswar, Rumänien, ins Leben gerufen wurde, begann seine Arbeit 1993, indem es sein Augenmerk auf die sozialen Probleme, insbesondere in dem Gebiet Banat, richtete, d.h. die 4 Kreise Timis, Arad, Caras-Severin, Mehedinti. Während der gesamten Zeit wurde die Herausarbeitung konkreter sozialer Bedürfnisse der Gemeinschaft, die Zusammenarbeit mit den Institutionen der Regierung u. a., die kontinuierliche Ausbildung des Personals und die Einbeziehung von Spezialisten in den Vordergrund gestellt. Heutzutage hat der Caritas-Verband der Diözese Temeswar 164 Angestellte.
Die Hauptziele sind folgende:
- Promotion von Konzepten in der Sozialpolitik
- Die Reintegration Armer und aus der Gesellschaft ausgestoßener Personen
- Die Entwicklung der Gemeinde
- Die Zusammenarbeit mit lokalen und nationalen Organisationen
- Die Bereitstellung eines qualifizierten und motivierten Personals
1994 initiierte der Caritas-Verband der Diözese Temeswar ein hauptsächlich medizinisches Projekt für Pflege zu Hause. Bisher sind über 800 Patienten registriert, die eine häusliche medizinische Versorgung von einem professionellen Team erhielten, bestehend aus einem Arzt, Krankenschwestern, Pflegern und freiwilligen Pflegern, die dem Franziskanerorden angehören. Die Patienten mit verschiedenen chronischen Leiden bilden das größte Problem, mit dem wir konfrontiert werden, da sie während ihrer Endphase unkontrollierte Symptome aufweisen und permanente Pflege in einem Hospiz benötigen.
Es wäre für den Patienten besser, zu Hause gepflegt zu werden, aber leider stellt sich in den meisten Fällen heraus, dass die Familien nicht dazu in der Lage sind, sei es aus finanziellen oder physischen Gründen oder auch aus Interesselosigkeit oder, dass sie keine Angehörigen haben. In all diesen Fällen waren unsere Besuche nicht ausreichend, und deshalb schlagen wir als Alternative die Gründung eines permanenten Hospiz vor, wo die Patienten untergebracht werden können. Dieses Zentrum wird im Franziskanerkloster untergebracht, das dieses Projekt unterstützt, indem es den Wohnraum und die freiwillige Mitarbeit der Franziskanerschwestern anbietet. Am Anfang kann es 8-10 Personen aufnehmen das entspricht ca. 60 Personen pro Jahr.
Das Zentrum besteht aus 6 Räumen, einem Wohnraum, Badezimmern, einer Küche, einem Speise- und Aufenthaltsraum, einem Sprech- und Behandlungszimmer, einer Kapelle, einer Sakristei, Lagerräumen für Medikamente und hygienisch-sanitäre Materialien, einer Wäscherei, einem Ankleideraum und einer Garage. Zusätzlich gibt es einen Raum für Angehörige, die vorübergehend dort wohnen können, wie auch einen Hof und einen Garten (1416m2), wo Patienten und Angehörigen entspannen können.
Zusammenfassung:
- Aktive und vollständige Pflege wird für Patienten, die nicht mehr auf kurative Behandlung ansprechen, bereitgestellt. Die Linderung der Schmerzen und Symptome, die psychologische, soziale und geistige Unterstützung sind sowohl für den Patienten, als auch für dessen Familie wichtig.
- Es wird die Verantwortung übernommen, dem Patienten an seinem Lebensende Würde und Trost zu gewährleisten.
- Die lindernde Pflege ist ein ungelöstes Problem des rumänischen Gesundheitswesens. Die Patienten in der Endphase werden ihren Familien übergeben und demzufolge bleibt die Pflege und die Lebensqualität dieser Patienten unbefriedigend.
- Aus diesem Grund ist das vorgeschlagene Hospiz eine dringende Notwendigkeit und es ergänzt das öffentliche Gesundheitswesen indem es die Pflege in der Endphase fortsetzt. Es gibt bisher keine spezialisierte Einrichtung in der Temeswarer Diözese.
Die Begünstigten sind Erwachsene aus Temeswar und umliegenden Gebieten, mit verschiedenen Leiden, die in ihrer Endphase unkontrollierte Symptome aufweisen und lindernde Pflege benötigen.
Caritas-Verband der Diözese Temeswar Corbului Str. 2 RO-300239 Timisoara Romania Tel: 0040-256-499554 Fax: 0040-256-494812 E-mail:
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Hauptpartner:
Kongregation der Tochter des heiligen Franziskus von Assisi Cozia Str. 55 RO-300580 Timisoara Romania Tel: 0040-256-487743 Fax: 0040-256-492059 E-mail:
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18.02.2004 Caritas-Verband der Diözese Temeswar
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