NATIONALE KONFERENZ FÜR PALLIATIVVERSORGUNG – Poiana Braşov, 18-20 Oktober 2018

VORGEHENSWEISE ZUR STERBEBEGLEITUNG IN VERSCHIEDENEN PFLEGEBEREICHEN

Sterbebegleitung ist Teil der Palliativversorgung. Sie wird in den letzten Lebenstagen angeboten, wenn es klar wird, dass der Patient nur noch Stunden oder Tage leben wird. Sie ist weiterhin eine Herausforderung, sowohl für das medizinische Personal als auch und vor allem für die Familien, die vor dem drohenden Verlust eines geliebten Menschen stehen. Zusätzlich zu den Vorschriften der Sterbebegleitung, welche spezielle und standardisierte Anwendungsverfahren beinhalten, ist der damit verknüpfte emotionale Bestandteil schwieriger zu verwalten.

Ziel des Workshops ist es, die medizinischen Vorgehensweisen zur Sterbebegleitung, die typisch für den Westen Rumäniens sind, zu beschreiben: Bettenstationen für Kinder, Hospizeinrichtungen, Krankenhäuser oder zu Hause für Erwachsene. Zusätzlich binden wir auch die emotionalen Aspekte der Familien-Patienten-medizisches Personal Partnerschaft mit ein.

Ziele: Die verschieden örtlichen Vorschriften des Endstadiums auf den neusten Stand zu bringen und den emotionalen Bestandteil neu zu bewerten.

Materialien und Methode – es werden die Erfahrungen der Palliativstation des Louis-Ṭurcanu-Kinderkrankenhauses vorgestellt, als auch die Anwendung der Vorschriften und die Verwaltungsverfahren im Bereich der Sterbebegleitung von Erwachsenen im Hospice Temeswar, bezüglicherweise im Oncohelp Verein Temeswar. Es werden auch einige Ansichten bezüglich der Organisatorischen und betrieblichen Regeln und Vorschriften der Palliativversorgung im Kontext der Beziehung zur örtlichen Gemeinschaft beschrieben.

Wir werden offene Gespräche führen, Debatten haben, Erfahrungen und Meinungen austauschen, interaktive Übungen durchführen und unsere Gefühle ausdrücken.

Rückschlüsse – Die Sterbebegleitung bleibt ein vorherrschender Bestandteil der Palliativversorgung. Unter Anwendung von Vorschriften ist die Verwaltung der Fälle professionell und sachkundig. Trotzdem bleibt die Angst, die Unsicherheit, der seelische Schmerz, die Unruhe die durch die Nähe des Todes, des großen Unbekannten, verursacht werden. Aber auch Gefühle der Annahme und des Trostes, da der Tod uns zwar körperlich zerstört aber unserem Leben Sinn gibt.

Dr. Estera Boeriu – Louis-Ṭurcanu Kinderkrankenhaus, Dr. Dana Nagy – Oncohelp Verein Temeswar, Dr. Mircea Şerpe – Stadtklinik Lugosch – Palliativstation, Dr. Ovidiu Măruşteri – Hospice Temeswar